Was ist ganzheitliches Heilen?

Diese Frage wirft die Gegenfrage auf: "Gibt es überhaupt »nicht ganzheitliches« Heilen?"

Beide Fragen sind nicht ganz leicht oder mit einem Wort zu beantworten.

Das Wort Heilung wird in unserer Zeit nicht mehr in seiner ganzen Bedeutung gesehen und im allgemeinen Sprachgebrauch nicht immer richtig eingesetzt.

In dem Worte heil ist nämlich ganz unabdingbar enthalten:
"Was heil ist, ist immer auch ganz."

Deshalb sollte man folgern, dass Heilen immer nur ganzheitlich sein kann!

Obwohl der Begriff "Ganzheitliches Heilen", genau wie "Weißer Schimmel" durch ein Adjektiv etwas erklären will, was in dem Substantiv schon enthalten ist, fällt das den wenigsten Menschen auf.

Es liegt wohl daran, dass wir vielleicht durch die traditionelle westliche Medizin viel zu sehr daran gewöhnt worden sind, dass es bei vielen Verfahren und viel zu oft gar nicht um wirkliche Heilung geht.

Oft wird nur das Symptom behandelt und gar nicht nach der Ursache geforscht, dadurch kehrt in den meisten Fällen das Symptom (oder ein anderes) wieder zurück, wenn die Ursache nicht beseitigt wurde.

Die Ursache zu erforschen, gar zu beseitigen, ist jedoch ungleich schwerer und selbstverständlich ist eine operative oder medikamentöse Maßnahme sehr oft hilf- und segensreich. Sie ist sogar unbedingt angezeigt, wenn Gefahr für das Leben oder Folgeschäden zu erwarten sind.

Die traditionelle Medizin mit all ihren segensreichen Erfolgen und Fortschritten soll nicht als unnötig bezeichnet werden. Es geht aber darum, zu erkennen, dass Symptome eine bestimmte Bedeutung haben und verschwinden, wenn der Mensch heil wird.

Heilung hat mit Symptombeseitigung nichts zu tun, Symptome weisen auf eine Ursache hin. Nur wenn die Ursache für ein Symptom gefunden und beseitigt wird, kann der Mensch heil werden.

Weiterhin soll auch nicht behauptet werden, alle studierten Ärzte würden Symptomunterdrückung statt echter Heilung praktizieren. Es gibt eine ganze Zahl von Ärzten, die nicht nur den Körper behandeln, sondern den Menschen als Ganzes sehen.

Ein Mensch ist keine Maschine, die heil wird, wenn deren Ersatzteile ausgetauscht oder repariert werden.

Er besteht aus Körper, Seele und Geist und ist mit allem und jedem im ganzen Kosmos verbunden; deshalb kann er auch nur in Einklang mit dem Ganzen, mit der kosmischen Harmonie funktionieren und leben.

Sogar der Physiker Albert Einstein hat gesagt:
"Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir »Universum« nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil.
Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als getrennt von allem anderen - eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist wie ein Gefängnis für uns, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigungen zu wenigen uns Nahestehenden beschränkt.
Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst!"

Wer diese Sätze versteht, versteht auch, dass die Individualisierung und Abgrenzung dem Menschen die meisten Probleme bringt.

Echte Heilung kann deshalb nur entstehen, wenn der Mensch sich als Teil des Ganzen erkennt und mit den kosmischen Schwingungen und Prinzipien in Einklang bringt.
Er muss nach Methoden suchen, die ihn mit dem Ganzen verbinden oder rück-verbinden.

Es gibt viele Wege und unterschiedliche Methoden wie Reiki, Meditation und andere, die zu Heilung führen können. In diesem Abschnitt wird das nicht näher beschrieben.

Auf den anderen Seiten gibt es immer mal wieder Hinweise zu diesem Thema.

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